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Gesundheit ist unser höchstes Gut

Wir wollen uns wohlfühlen, gesund und glücklich sein. Bei Geburtstagsglückwünschen heißt es deshalb oft: „…und viel Gesundheit!“ Jeder wünscht sich natürlich, gesund zu sein und zu bleiben. Doch was ist Gesundheit? Was bedeutet „gesund sein“ überhaupt? Und was können wir tun, um unsere Gesundheit zu erhalten? Im Rahmen der Blogparade von begrazia.com möchte ich auf ein paar Punkte zu diesem Thema eingehen.

Gesundheit ist ein abstrakter Begriff

Wenn wir das Wort „Gesundheit“ hören, können wir uns unter dem Begriff nicht allzu viel vorstellen. Ich nehme hier ein Beispiel aus Norbekov’s Eselsweisheit.

Stell dir eine riesige, reife Bengalische Nuss vor. Mit geschlossenen Augen beißt du ein Stück ab – es darf ruhig ein großes Stück sein – und du kaust, kaust, kaust…

Hast du dich auch gefragt, was eine Bengalische Nuss ist?

„Weiß der Teufel, was eine Bengalische Nuss ist!“ – Norbekov hat sie selbst erfunden. Genauso reagieren wir auf die Vorstellung von „Gesundheit“ – in unserem Kopf existiert kein Bild dafür.

Was ist Gesundheit denn offiziell?

Die Definition laut Weltgesundheitsorganisation WHO:

„Gesundheit ist ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen.“

Klingt paradiesisch. Wenn man das so liest, taucht sicher die Frage auf: Wer kann das schon von sich behaupten?

So ist Gesundheit vielmehr auch ein subjektives Empfinden. Fühle ich mich wohl und bin glücklich, bin ich gesund, auch wenn mir ein Bein fehlt, ich Akne oder Demenz habe.

Sehr schön übrigens erklärt hier im DocCheck Flexikon.

was ist gesundheit

Ich habe den Eindruck, dass wir, wenn wir umgangssprachlich  von „Gesundheit“ sprechen, hauptsächlich die körperliche Seite davon meinen. Vielleicht, weil wir es am deutlichsten am Körper spüren, wenn es uns hier nicht gut geht: Fieber, laufende Nase, Zerschlagenheitsgefühl, Schmerzen. Man kann den Körper eben sehen und anfassen oder eben auch direkt angreifen (z.B. sich in den Finger schneiden).

Anders sieht es auf der seelischen Ebene aus. Hier sind Erkrankungen viel weniger sichtbar – der Mensch sieht äußerlich vielleicht gesund aus – leidet aber im Inneren. Dann gibt es ja außerdem Fälle, wo Patienten über Beschwerden klagen, sie aber organisch gesund sind (somatoforme Störung). All das ist ebenfalls Krankheit oder eben „nicht gesund“.

So ist das Spektrum zwischen vollkommener Gesundheit über ein bisschen angeschlagen bis  hin zu ernsthaft krank sehr breit gefächert – und wir sind irgendwo mittendrin.

Gesundheit

Krankheit ist also, was du draus machst. Aber Gesundheit auch!

Das Gute ist ja: Gesundheit ist zwar ein Geschenk, aber man kann auch etwas für seine Gesundheit tun. „Healthy Living“ boomt, denn natürlich wird auch mit dem Wunsch der Menschen nach Gesundheit Geschäfte gemacht.

Meiner Ansicht nach, ist der Wunsch, gesund zu bleiben u.a. die Sehnsucht nach einem glücklichen und zufrieden stellenden Leben (siehe WHO-Definition oben). Das heißt, man muss das Ganze auch auf mehreren Ebenen angehen. Insgesamt stellt es für mich vielmehr  ein stetes Dazulernen und eine Änderung von Gewohnheiten dar, aus denen dann der Lebensstil entsteht.

Abgesehen vom Schicksal (Erberkrankungen, Unfälle,…) beeinflussen unsere Lebensgewohnheiten unsere Gesundheit maßgeblich. Das heißt also: Unsere Gesundheit liegt zu einem Großteil in unseren eigenen Händen!

gesund und fit

Allgemein: Was gibt Motivation für Gesundes?

Da Gesundheit als Zustand, wie oben erwähnt, nicht ganz so leicht zu fassen ist, aber Krankheiten sehr wohl, ist einer der Hauptmotivationen schlichtweg die Vermeidung von Krankheit (z.B. Ich putze mir die Zähne, weil ich keinen Karies haben will). Vor allem und auch spätestens dann, wenn wir erkrankt sind, wird uns wieder bewusst, wie wertvoll unsere Gesundheit ist. So kann eine bereits bestehende Erkrankung ein sehr großer Motivator sein, uns um unsere Gesundheit zu kümmern. So begann auch ich erst aufgrund von Verdauungsbeschwerden mich mit Ernährung zu befassen.

Geht man noch weiter, kann die Angst vor dem Alter oder auch (frühem) Tod durchaus als Motivation für einen gesunden Lebensstil gelten. Wobei es meiner Meinung nach nicht darum gehen sollte, NICHT zu altern, sondern gesund zu altern („well aging“). Ebenso wie es auch nicht darum geht, NICHT irgendwann einmal zu sterben, sondern sein Leben in vollen Zügen genossen zu haben. Aber ich schweife ein wenig ab. 😉

Ebenso können der Wunsch nach einem schönen Körper/ dem „Schönheitsideal“ oder Gewichtsreduktion als Motivation für einen gesünderen Lebensstil mit Sport und bewusster Ernährung dienen.

Ich persönlich denke, dass jeder im Laufe seines Lebens sein eigenes WARUM dazu finden muss.

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Praktische Tipps : Wie bleibe ich motiviert, den gesunden Lebensstil zu halten?

Auf der körperlichen Seite sind Ernährung und Bewegung natürlich die zwei ganz großen Säulen, mit denen du deine gesundheitliche Verfassung positiv beeinflussen kannst. Wie schaffst du es, dauerhaft gesund zu essen und dich regelmäßig zu bewegen?

Hier kommen meine praktischen Tipps:

1. Ernährung – Pro Tipp: Kaufe keine minderwertigen Lebensmittel mehr!

Ganz einfach: Wenn du keine Gummibärchen, Schokolade, Chips, Fertiggerichte etc. im Haus hast, wirst du auch keine essen können. Mir persönlich geht es beispielsweise so: Ist Schokolade im Haus, „muss“ ich sie auch essen. Es fällt mir dann echt schwer, zu widerstehen. Aber ist nichts im Haus, esse ich auch nichts. Win-win!

2. Ernährung – Idee: Gönn dir einen Cheatday!

Im Fitnessbereich wird es oftmals so gehandhabt, dass man die ganze Woche über sauber isst – ohne Ausrutscher – dann dafür aber an einem Tag der Woche (oder einen halben) so richtig reinhauen kann. Was man will, so viel man will. Ohne schlechtes Gewissen. Denn den Rest der Woche hältst du dich ja an deinen gesunden Ernährungsplan. Und das Gute daran ist, dass du dir dieses kleine „psychologische Fenster“ offen lässt, d.h. du hast nicht das Gefühl, für immer und ewig auf etwas verzichten zu müssen. Du kannst ja am Montag wieder deine Schokokekse essen. Oft will man dann auch gar nicht soooo viel von etwas essen (meine Erfahrung).

3. Ernährung – Sieh es als Weg des Genusses

Nichts geht von heute auf morgen. Bei aller Liebe und Motivation: Gesundheit geht nicht nur durch den Magen. D.h. deine Gesundheit ist nicht nur von deiner Ernährung abhängig. Gesunde Ernährung darf nicht das höchste Ziel sein (Stichwort: Orthorexie!), sondern sollte als Weg mit Freude und Genuss beschritten werden. Achte darauf, dass dir dein Essen schmeckt und dass du dich damit wirklich wohl fühlst. Genieße die verschiedenen Aromen und die bunte Palette an gesunden, natürlichen Lebensmitteln. Denn gesundheitsfördernd bleibt deine Ernährung langfristig nur, wenn sie dir auch bekommt und gut schmeckt.

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1. Sport & Bewegung: Finde deinen Spaßfaktor!

Es gibt Tausende Arten, sich zu bewegen und dabei Spaß zu haben. Finde heraus, was dir liegt, probier ruhig verschiedene Sachen aus. Genießt du es vielleicht, durch den Wald zu joggen, weil du die Natur liebst? Oder bist du eher gesellig und freust dich, dein Volleyballteam beim nächsten Training wieder zu sehen? Findest du nur beim Schwimmen Zeit für dich und kannst den Alltag hinter dir lassen?  Reizt dich eventuell die spirituelle Seite beim Erlernen einer Kampfkunst? Oder liebst du es, dich mit anderen zu messen und an Wettkämpfen teilzunehmen? …was dir Spaß macht, machst du automatisch gerne!

2. Sport & Bewegung: Feiere deine Fortschritte und halte sie fest!

Etwas ganz Tolles am Sport ist, zu merken, wie du dich verbesserst. Es ist einfach großartig, wenn dir eine Übung plötzlich leicht fällt, du eine neue Bestzeit hast oder endlich die Figur hast, die du haben wolltest. Deshalb: Führe doch mal ein Journal oder Trainingstagebuch und mach ruhig „vorher“-Fotos von deinem Körper. Du wirst staunen, zu was du alles fähig bist!

3. Sport & Bewegung: Such dir einen Trainingspartner!

Ein ganz wichtiger, nicht zu unterschätzender Punkt. Manchmal ist eben die Motivation einfach im Keller und man denkt, es geht nicht, ICH WILL NICHT! Aus so einem Motivationsloch kann einem ein Trainingspartner echt weiterhelfen. Ideal ist es, wenn derjenige auch Sport treibt und man sich so gegenseitig anspornen kann. Im Sinne von: „Hey, komm, mach jetzt dein Training, du wirst dich besser fühlen danach, du wirst sehen!“ Dieser Punkt hilft mir wirklich am meisten weiter, wenn es mal wieder schon so spät ist und ich eigentlich lieber gemütlich auf dem Sofa lesen würde…

 

FAZIT:

Einen gesunden Lebensstil zu finden, der einem zusagt und Spaß macht und dabei zu bleiben, ist ein Prozess. Du wirst immer mehr dazu lernen, was für dich funktioniert und was nicht.

Vielleicht hat dich mein Artikel ja angestoßen, darüber nachzudenken, was Gesundheit für dich eigentlich bedeutet. Gerne kannst du mir dein WARUM, deine ganz persönliche Motivation für Gesundes in die Kommentare schreiben.

Alles Liebe und Gute auf deinem Weg!

 

About Bettina

Hi, ich bin Bettina. Hier gibt es mit der Zeit Posts über HIIT und mein Leben, Training, Gesundheitsthemen und mehr. Ich bin noch am Anfang, also freue ich mich über Feedback. Schau dich ruhig um!

2 comments

  1. Hallo Bettina,

    vielen Dank für die Teilnahme und für den tollen Artikel.

    Liebe Grüße
    Kathrin

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