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Natürliches Sehen und wie ich dazu kam

Seh- oder Augentraining oder Natürliches Sehen beschäftigt sich mit Maßnahmen zur Wiedererlangung der natürlichen Sehkraft ohne Hilfsmittel wie Brille oder Kontaktlinsen. In diesem Beitrag gibt es eine Einführung zu diesem spannenden Thema.

„Natürliches Sehen bedeutet Sehen mit jedem Teil seiner selbst.“ Janet Goodrich

Geschichte des Sehtrainings

William Bates
Quelle: Wikipedia

Der Begründer des Augentrainings ist der amerikanische Augenarzt William Bates (1860–1931). Er widmete sich über 40 Jahre lang seinen Forschungen, die einem unüblichen Ansatz folgten. Fehlsichtigkeit entsteht u.a., wenn die Länge des Augapfels und die Brechkraft der Linse in einem Missverhältnis zueinander stehen. (Bsp. bei Weitsichtigkeit ist der Augapfel zu kurz.) Bates sah dieses Missverhältnis nicht als unveränderbaren Zustand, sondern als Folge, nach deren Ursache er forschte.

Bates schlussfolgerte, dass die Form des Auges nicht starr und unbeweglich, sondern veränderlich ist. Schlechtes Sehen sei das Resultat von durch Anstrengung ständig angespannten Augenmuskeln, die so den Augapfel verformen. 

1920 erschien sein Buch „Perfect Sight Without Glasses“, das die Ergebnisse seiner Forschungen und Erkenntnisse übers Augentraining beinhaltet.  Das englische Original gibt es kostenlos im Web (hier klicken). Die deutsche Version „Rechtes Sehen ohne Brille“ von 1999 ist vergriffen, gibt es aber noch antiquarisch.

Wie funktioniert Sehtraining?

Bates‘ Ansatz besteht darin, durch Entspannungsübungen die Sehtätigkeit zu erhöhen. Mit der Zeit beschäftigten sich noch Weitere mit seiner Methode und entwickelten sie ggf. weiter. Für mich bisher am bedeutendsten ist die Arbeit von Janet Goodrich. Ich besitze schon ziemlich lange ihr Buch „Natürlich besser sehen“ und habe seit kurzem endlich regelmäßig mit meinem selbst zusammengestellten Sehprogramm begonnen.

Ich möchte im Blog mit der Zeit genauer auf einzelne Punkte des Natürlichen Sehens eingehen, einzelne Übungen vorstellen und von meinen Erfahrungen berichten.

Meine Sehgeschichte

Ich bin kurzsichtig mit leichtem Astigmatismus (Hornhautverkrümmung). Ich trug erstmals in der Grundschule eine Brille. Da ich sie jedoch nicht gerne trug, ließ ich das bleiben. So kam ich dann ganz gut zurecht (damals muss meine Sehschwäche noch nicht sehr ausgeprägt gewesen sein), bis etwa in der 7. oder 8. Klasse. Meine Fähigkeit, klar zu sehen, hatte sich inzwischen so weit verschlechtert, dass ich zwingend eine Brille für die Schule brauchte. Ich trug seitdem ständig meine Brille.

Über die Jahre wurde meine Kurzsichtigkeit noch etwas schlimmer. Ich war schließlich bei -3.0 und -4.0 Dioptrien.

Dann stolperte ich irgendwann einmal über den Begriff des Natürlichen Sehens. Ich wurde neugierig und bekam bald darauf Janet Goodrichs Buch zu fassen. Seitdem hat mich das Vorhaben, wieder Sehen zu lernen nicht mehr losgelassen und ich bin guter Hoffnung, dass ich es irgendwann einmal wieder kann!

Funktioniert das wirklich?

Ich habe keine Ahnung – aber ich bin optimistisch. Warum sollte das Auge, wenn es einmal seine Form verändert hat (aus welchen Gründen auch immer), sich nicht wieder in seiner Gestalt wandeln können? Warum sollte man das Abenteuer, liebevoll für sich und seine Augen zu sorgen, nicht wagen? Ich denke, man kann dabei nur gewinnen, daher will ich es wagen.

Mehr dazu ganz bald.

 

PS: Erfahrungsberichte und Austausch mit anderen ist u.a. im Augentraining Forum möglich.

Mein Tagebuch im Augen-Training Forum: Mein Weg zu klarem Sehen

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Und jetzt du!

  • Bist du fehlsichtig?
  • Kurz-, weitsichtig oder etwas anderes?
  • Hast du bereits von Natürlichem Sehen gehört?

 

 

 

About Bettina

Hi, ich bin Bettina. Hier gibt es mit der Zeit Posts über HIIT und mein Leben, Training, Gesundheitsthemen und mehr. Ich bin noch am Anfang, also freue ich mich über Feedback. Schau dich ruhig um!

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